Grand Canyon 2014 - EIGHT

Blog- Story

Lunch kurz vor dem little Colorado

Wir berichten von der Grand-Canyon Tour 2014 mit einem Adventskalender aus 24 Posts, geschrieben von verschiedenen Teilnehmern der Reise (Übersicht aller Posts).

EIGHT – Von Annalena Kuttenberger

Der Tag beginnt wieder mit einem wunderschönen Sonnenaufgang und einem tollen Frühstücksbuffet.  Beim Essen informiert uns Cam über den Tag. Es steht ein kurzer Hike und viel Paddeln auf dem Programm.
Ein Tag schöner wie der andere
The Nankoweap Graineries
 
Nach ein paar Meilen halten wir an und machen uns auf den Weg zu den Nankoweep Granaries. Diese Getreidespeicher wurden von den Indianern angelegt und sind in geschlossenem Zustand vom Fluss aus nicht sichtbar. Unvorstellbar wie anstrengend es gewesen sein muss, Wasser und Schlamm vom Fluss hier hinaufzutragen und die Speicher zu bauen. Cam erzählt uns, dass die Kinder die Aufgabe hatten, Lebensmittel in den Granaries zu verstauen.
Ein Tag schöner wie der andere
Ein Tag schöne wie der andere
Nach dem Lunch passieren wir den Little Colorado River. Vorbei ist's mit dem smaragdgrünen Wasser auf dem Colorado, alles wird rotbraun und schlammig. Daran gewöhnen wir uns aber schnell und bestaunen im Vorbeifahren die natürlichen Salzminen der Hopi-Indianer. Wir befinden uns nun auf einem Gebiet, das den Hopi heilig ist und trotzdem aktuell bedroht ist. Die Navajo-Regierung plant eine Gondelbahn vom Rim in den Canyon. Direkt an der Mündung des Little Colorado soll ein grosses Restaurant entstehen - für uns unvorstellbar.
Lunch stop kurz vor dem little Colorado
Es ist so schön warm...
Wir paddeln weiter und üben auf Rat von Mike immer wieder unsere Eskimorolle, schliesslich stehen Morgen und Übermorgen die ersten Big Days an. 
Jetzt kommt Farbe ins Spiel
Jetzt kommt Farbe ins Spiel
 
Etwas später am Tag erreichen wir Tanner Rapid. Kurz vorher konnten wir den Desert View Watchtower sehen. Wer schon mal im Grand Canyon National Park auf dem Scenic Drive war, ist an diesem Aussichtspunkt vielleicht vorbeigekommen.
 
 
Einer nach dem anderen paddeln wir durch den Rapid. "Just straight down the middle, where the biggest waves are" lautet die Anweisung. Leider war die grösste Welle dann etwas grösser als erwartet. Die Bilanz unten im Kehrwasser ist ernüchternd: Diverse Schwimmer, eine schlimm geprellte und eine ausgerenkte Schulter. Oder wie Kiki es später nennen wird "the massacre at tanner rapid".
 
Zum Glück sind unsere Guides entsprechend ausgebildet und bewahren einen kühlen Kopf. Trotzdem ist die Stimmung abends im Camp gedrückt. So einen Tag wollte niemand von uns erleben. An dieser Stelle noch einmal alles Gute für Yvonne und Hanna!

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