Team Kanuschule Versam

Firma

Wer wir sind

Seit 1989 bietet die Kanuschule Versam GmbH Angebote rund um's Wildwasser an.
Kurse und Reisen, Rafting und Funyak Touren, Mietmaterial und einen Shop.

​Man trifft bei uns ein Team von begeisterten Kanuten und Kanutinnen aus allen Sparten des Kanusports. Ob Wettkämpfer, wildniserfahrener Kanadierfahrer oder angefressener Alpinpaddler, gemeinsam ist uns die Begeisterung für die unglaubliche Vielfalt dieser Sportart.

Geschichte

Mitte der Achtziger-Jahre zogen die ersten Kanufahrer in die Rheinschlucht.

Die Wahl für diesen Standort war nicht zufällig. Die Rheinschlucht gehört zu den schönsten Paddelrevieren in der Schweiz. Das leichte bis mittelschwere Wildwasser in einer intakten Naturlandschaft, die faszinierenden Schluchtwände des Flimser Bergsturzes und die einzigartige Möglichkeit, das Kanu mit der Rhätischen Bahn transportieren zu können, begeisterten damals wie heute.

Bruno Scheidegger, Karoline Steinmann und Manfred Walter organisierten damals noch jeder für sich Kanukurse in der Rheinschlucht und in Tavanasa.

Im Jahr 1989 legten diese drei ihre Aktivitäten zusammen und gründeten die Kanuschule Versam.
Das Kursangebot umfasste ein paar Kajakkurse in den Sommerferien und auch bereits Kanulager für Jugendliche. Das erste Kursprogramm wurde auf Schreibmaschine getippt und mit "Letra-Set" Buchstaben ausgeschmückt. Als Basis für die ersten Kurse diente das kleine Waschhäuschen im ehemaligen Bahnwärterhaus.

Die damals verwendeten Boote wurden noch selber mit Glasfasern und Polyesterharz hergestellt und das erste Schlauchboot wurde angeschafft.

Das Ziel der Kanuschule Versam war damals gleich wie heute. Höchstmögliche Qualität, verbunden mit Kompetenz und Sicherheit für unsere Gäste.

Die Kompetenz für die Qualität der Kurse war zu Beginn stark vom Kanu Leistungssport geprägt. Manfred Walter war Slalom Nationaltrainer und Karoline Steinmann und Markus Keller Medaillengewinner bei Abfahrts-Weltmeisterschaften.

Schon bald wurde das kleine Waschhäuschen zu klein für das ganze Kursmaterial. Das damals leerstehende Restaurant Bahnhöfli konnte von den Teilhabern gekauft werden und nach und nach entstand aus dem dahinterstehenden Hühnerhaus ein neues Bootshaus mit Materialräumen und Garderoben. Im Obergeschoss des Restaurants entstand der erste kleine Kanushop. Neue Kursangebote wurden eingeführt.

In Reichenau konnte die Kanuschule Versam einen Schuppen der nach dem Hochwasser von 1987 stillgelegten Sägerei Obrecht mieten. Dieses Gebäude bildet bis heute die Basis unserer Raftingangebote für Tagesfahrten. Seit Beginn der ersten Fahrten befördern wir alle unsere Gäste und das komplette Material mit der Rhätischen Bahn.

Anfang der Neunziger Jahre erlebte Riverrafting einen riesigen Boom, der auch zu Konflikten mit der Natur und der Fischerei führte. Die Mitglieder der Kanuschule Versam setzten sich von Anfang an für einen verträglichen Umgang mit der Natur und der Rheinschlucht ein. So waren wir in Arbeitsgruppen bei der Einführung des neuen Bündner Schifffahrtsgesetzes, wie auch bei der Gründung der IG Ruin Aulta vertreten.

Das Team ist stetig gewachsen und von heute 30 Mitarbeitern sind während der Saison rund 10 Personen Vollzeit beschäftigt.

Seit Ende der Neunziger Jahre hat sich die Gruppe der Teilhaber verändert. Markus Keller war von Anfang an im Hintergrund dabei und wurde 1997 Teilhaber, zusammen mit Kasi Fellmann, der das Kanufahren in der Kanuschule Versam erlernt hat. Thomas Rogenmoser wurde 2001 vom Mitarbeiter zum Teilhaber.

Nachdem der letzte Bahnhofsvorstand die Station verlassen hatte, konnten wir von der RhB die Büroräume mieten. Darin entstand neu das Büro der Kanuschule Versam. Später konnte im angrenzenden ehemaligen Güterschuppen der Paddlershop untergebracht werden.

2005 wurde die Kanuschule Versam als erste Kanuschule nach dem Sicherheitslabel der Stiftung "Safety in adventures" zertifiziert.

2008 wurde aus der ursprünglichen Kollektivgesellschaft eine GmbH.

Der Platz, den die Infrastruktur um das Restaurant Bahnhöfli bot, wurde mit der Zeit immer weniger ausreichend. Es begann die Suche nach Erweiterungsmöglichkeiten. Mit dem Austritt von Karoline Steinmann stand das bisherige Bootshaus für die Kanuschule nicht mehr zur Verfügung.

Im Sommer 2008 konnten wir nach zwei Jahren Planung und Suche nach einem neuen Standort neben der alten RhB-Remise ein neues, grosszügiges Bootshaus aufrichten.

2009: Wir feiern unser 20- Jähriges Bestehen. Ein schöner Zufall, dass die neue Basis pünktlich zum 20-Jahre Jubiläum in Betrieb genommen genommen werden kann.
2009: 20-Jahre Jubiläum